Stefan Hell, 1990
An einem Thema zu forschen und zu arbeiten, das einen weder interessiert, noch herausfordert, kann für Wissen-Schaffende zur Belastung werden. Diese schmerzliche Erfahrung macht Stefan Hell als Doktorand. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, bewirbt er sich am EMBL. Das außeruniversitäre Forschungsinstitut eröffnet ihm die Chance, zur Frage der Auflösungsgrenze zu forschen. Aber ohne feste Anstellung und ohne Mentor fehlt ihm eine wissenschaftliche Perspektive. Auch mit seinem Thema rennt er keine offenen Türen ein.